Trinken Sie genug?

Oder genauer: Nehmen Sie genug Flüssigkeit zu sich im Laufe des Tages? Können Sie diese Frage einfach so beantworten? Denn: Was heißt denn überhaupt „genug“?

Der menschliche Körper besteht zu 60 Prozent aus Wasser und muss regelmäßig Flüssigkeit zugeführt bekommen, um gesund zu bleiben. Unser Körper braucht Wasser, um Nährstoffe zu transportieren und Abfallstoffe zu beseitigen. Wassermangel führt zu Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Auch die Nieren leiden unter Wassermangel.

Wie viel Flüssigkeit ist genug?

Eine Faustregel besagt, täglich zwei bis drei Liter. Einschränkend muss man dazu sagen, dass von diesen zwei bis drei Litern nur etwa die Hälfte, also ca. ein bis eineinhalb Liter, tatsächlich durch Getränke zu sich genommen werden müssen. Denn etwa ein Liter nimmt der Körper auch durch Wasser auf, das im Essen gebunden ist, insbesondere in Obst und Gemüse.

Die richtige Trinkmenge hängt zudem vom einzelnen Individuum, von seinem Gewicht und auch von seinem Alter ab. Grundsätzlich müssen Menschen mit mehr Gewicht auch mehr trinken, und Jüngere sollten mehr trinken als Ältere. So braucht ein Baby mehr Flüssigkeitszufuhr in Relation zu seinem Körpergewicht als ein junger Erwachsener, und dieser wiederum mehr als ein älterer Mensch. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Menschen ab einem Alter von 65 Jahren, täglich gut 1,3 Liter Flüssigkeit in Form von Getränken zu sich zu nehmen

Mit zunehmendem Alter nimmt also der Flüssigkeitsbedarf ab, aber leider auch das Durstgefühl, so dass ältere Menschen häufig vergessen, ausreichend zu trinken. Dann kann es zu gefährlichem Flüssigkeitsmangel kommen mit Kreislaufproblemen und plötzlicher Verwirrtheit.

Für alle, ob Jung oder Alt, gilt: Sport, hohe Temperaturen, kalte trockene Luft, salz- und proteinreiche Ernährung oder erhöhter Flüssigkeitsverlust durch bestimmte Krankheiten (wie Durchfall oder starkes Schwitzen bei Fieber) erhöhen den Flüssigkeitsbedarf. Umgekehrt gibt es aber auch Krankheiten, die es nötig machen, die Flüssigkeitszufuhr zu beschränken (wie bestimmte Herz- oder Nierenkrankheiten). Dann sollten Sie die richtige Trinkmenge individuell mit Ihrem Arzt besprechen.

Muss es denn unbedingt Wasser sein?

Nein, nicht unbedingt. Aber Wasser oder ungesüßter Tee sind zu empfehlen, da beide keine Kalorien enthalten. Man kann das Wasser ja auch etwas aufpeppen, mit Minze oder Zitrone zum Beispiel, dann schmeckt es schon gar nicht mehr so fad. Und ob Mineralwasser oder einfach Leitungswasser ist auch eine reine Frage des Geschmacks, denn die Trinkwasserqualität in Deutschland ist im allgemeinen so gut, dass man auch mit gutem Gewissen Leitungswasser trinken kann.

Gleichmäßig über den Tag verteilt trinken!

Ganz wichtig: Auf einmal eine möglichst große Menge zu trinken ist nicht sinnvoll. Denn dann scheidet der Körper die Flüssigkeitsmenge einfach wieder aus, da er nur kleine Mengen auf einmal verarbeiten kann. Deshalb empfiehlt es sich, die Flüssigkeiten gleichmäßig über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Dazu gibt es auch bereits sog. Apps, also kleine Programme für Ihr Smartphone, die Ihren Trinkbedarf berechnen und Sie dann durch regelmäßige Benachrichtigungen auch ans Trinken erinnern. Wir finden schöner und einfacher geht es mit unserem Set aus Trinkkaraffe und Stundenglas: „Drink it now“ – schauen Sie es sich doch einfach an in unserem Shop.

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