Geschenke und Großeltern – die Assoziation dazu geht zunächst in eine Richtung: das sind Geschenke von Großeltern, leuchtende Enkelaugen, vielleicht auch eine klare Enttäuschung, weil wieder was aus Holz und kein Appstore-Gutschein gekommen ist. Schließlich die etwas lästige Pflicht des Dankesbriefes.

Geschenke für Großeltern

Auch dazu gibt es erstmal vorgegebene Pfade. Das beginnt spätestens im Kindergartenalter mit der kreativen Kartoffelstempelarbeit und gipfelt im handgebundenen Geburtstagskalender gegen Ende der Grundschulzeit.

Ab dann wird es schwierig. Dabei liegt das Problem eigentlich nicht so sehr bei den Enkeln. Denn was sagen die meisten Großeltern auf die Frage nach dem Weihnachts- oder Geburtstagswunsch? Sinngemäß: gib nur kein Geld aus, bastel mir was Schönes, ich hab schon alles und ich freue mich, wenn du an mich denkst. Eine recht unbefriedigende Ausgangssituation für den Nachwuchs.

Wunschzettel

Deshalb muss ein Wunschzettel her. Denn auf Geschenke verzichten kann auch ganz schön egoistisch sein. Schließlich ist auch für die (meisten) Enkel schenken eine mindestens so große Freude wie beschenkt werden und die darf man ihnen nicht nehmen.

Nun gilt aber für eigentlich jeden Wunschzettel: die Wünsche müssen echt sein, realistisch und dürfen den Schenker nicht überfordern. Also kein Wunsch nach einer neuen Bastelei, wenn sie keinen Ehrenplatz im Wohnzimmer bekommt. Kein zu abstrakter Wunsch („dass du jeden Tag an mich denkst“). Schließlich kein Wunsch, der die Taschengeldreserven zu sehr strapaziert. Etwas ältere Enkel darf man wieder auf unseren schönen Shop SELBSTWOHNEN verweisen. Aber hier geht es um die Taschengeldempfänger.

Für die haben wir hier einige Anregungen für einen Wunschzettel zusammengestellt. Wir hoffen, es ist etwas für Sie dabei! Natürlich werden wir die Ideensammlung weiter entwickeln und freuen uns auf Ihr Feed-back und weitere Anregungen!

1. Digitale Fotosammlung

Haben Sie noch alte Photonegative in der Schublade? Dann wird es höchste Zeit für die Digitalisierung. Wünschen Sie sich doch ein Photobuch oder einen Kalender mit eigenen Kinderbildern, eine CD mit den Familienphotos aus der analogen Zeit. Falls das noch nicht im Haushalt vorhanden ist, braucht ihr Enkel dafür einen Scanner – ein Multifunktionsdrucker für gut 100 Euro hat das heute schon integriert und erzielt hervorragende Ergebnisse.

2. Enkel als Ghostwriter

Ein Büchlein mit den eigenen Erinnerungen? Warum nicht als Koproduktion mit einem literarisch begabten Enkel. Vielleicht in Form von Interviews oder Gesprächsaufzeichnungen. Oder geben Sie ein Thema vor – Schulzeit, Nachkriegsjahre, Wirtschaftswunder. Hübsch gedruckt und gebunden ein Geschenk für viele Familienmitglieder und für viele Jahre. Eine nette Vorlage sind die überall erhältlichen Bücher „Oma (bzw. Opa) erzähl mal“ mit Vorlagen und Fragebögen.

3. Ein eigenes Hörbuch

Ein ordentliches Stück Arbeit – ein ganzes Buch vorlesen. Dazu braucht es heute kein Tonstudio mehr, ein durchschnittliches Smartphone genügt. Hier gibts ein paar Tips der Zeitschrift Chip zur technischen Umsetzung. Wünschen Sie sich ein Buch, das Sie auch wirklich gerne hören werden. Gleichzeitig sollte auch der Enkel seine Freude daran haben oder zumindest unauffällig auf diese Weise zum Glück gezwungen sein. Dieses Geschenk ist übrigens pädagogisch schon wieder so wertvoll, dass man auch aufpassen muss. Versüßt wird es vielleicht dadurch, dass ein einmal produziertes Hörbuch natürlich ein fabelhaftes Geschenk an die gesamte Verwandtschaft darstellt.

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