Endlich ist er da, der lang ersehnte Sommer. Und was gibt es schöneres, als eine ausgedehnte Fahrradtour bei schönem Wetter? Einem gelungenen Saisonstart stünde nichts im Wege, wären da nicht die Gelenke, die uns hin und wieder Probleme bereiten. Oder die anstrengenden Strecken, teilweise mit extremem Anstieg. Häufige und zeitintensive Pausen lassen sich unter diesen Umständen oftmals nicht vermeiden. Doch all diese Probleme dürfen sich bald in Luft auflösen, denn es gibt endlich eine innovative Lösung, die Fahrradfans aufatmen lässt: das Fahrrad mit Elektromotor, kurz „E-Bike“ genannt. 

Das E-Bike sammelt in vielen Bereichen Pluspunkte

Die Anzahl der Menschen in Deutschland die bereits ein E-Bike nutzen, nimmt stetig zu. Die Zahl der E-Biker wurde letztes Jahr auf rund 2,1 Millionen geschätzt, Tendenz steigend. Warum? Weil das E-Bike zahlreiche Vorteile mit sich bringt.

Es ist umweltfreundlich, leicht zu bedienen und sogar der fehlende Parkplatz ist ein Problem von gestern. Die Zeiten der langen Pausen oder unüberwindbar erscheinenden Steigungen geraten langsam aber sicher in Vergessenheit. Nicht nur der Komfort, auch der gesundheitliche Aspekt ist ein weiteres Argument zugunsten des E-Bikes. Im Hinblick auf den Puls bewegt sich der Fahrer im optimalen Bereich, zudem wird der Herz-Kreislauf aktiviert und die Muskeln und Gelenke werden trainiert. Somit fungiert das elektronische Fahrrad nicht nur als Fortbewegungsmittel. Bei regelmäßiger Nutzung könnte es auch den persönlichen Fitnesstrainer ersetzen, denn durch das Fahren im optimalen Pulsbereich werden konstant Kalorien verbrannt.

Tipps für den Kauf eines E-Bikes

Vielleicht haben Sie sich bereits erste Gedanken über den Kauf eines elektronischen Fahrrads gemacht. Sicherlich haben Sie dann schnell festgestellt, dass das vielschichtige Angebot die Kaufentscheidung nicht unbedingt erleichtert, im Gegenteil, häufig kommen dadurch zusätzliche Fragen auf. Wir von seniorlife haben für Sie recherchiert mit dem Ziel, Ihnen einige davon zu beantworten.

1Was ist der Unterschied zwischen einem Pedelec und einem E-Bike?

Ein Pedelec (Abkürzung für „Pedal Electric Cycle“) ist ein Fahrrad, bei dem die Tretbewegungen des Fahrers mit einem eingebauten Elektromotor unterstützt werden. Sobald der Fahrer das Treten unterlässt, stoppt auch der Motor. Der vielerorts verwendete Begriff E-Bike ist somit streng genommen nicht korrekt. Das reine E-Bike fährt nämlich im Gegensatz zum Pedelec auch dann, wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt. Der Elektromotor und das Tempo wird bei einem reinen E-Bike über einen Griff gesteuert. Rechtlich werden E-Bikes außerdem nicht mehr als Fahrräder sondern bereits als Leichtmofas eingestuft.

2Welches E-Bike ist das richtige für mich?

Die motorisierten Zweiräder gibt es bereits für fast alle Bereiche: Für die City zum Einkaufen, als Touren- und Trekkingrad, als gemütlichen Cruiser, der einem den Weg zur Arbeit erleichtern kann und sogar als Mountainbike. Man sollte sich zunächst überlegen, für welche Einsatzzwecke man das E-Bike verwenden möchte. Möchten Sie damit lange Strecken zurücklegen? Dann ist vielleicht das Touren- und Trekkingrad das richtige für Sie. Ein optimaler Alltagsbegleiter ist hingegen der sogenannte Tiefeinsteiger. Sein Name verdankt dieses Rad dem tief nach unten gezogenen Rahmen, durch den man auch mit eingeschränkter Beweglichkeit problemlos in den Sattel steigen kann. Dort angekommen erreicht man eine komfortable Wohlfühlposition, die durch ergonomische Griffe und einen bequemen Sattel abgerundet wird.

3Welche E-Bikes zählen zu den Besten?

Regelmäßig werden E-Bikes für unterschiedlichste Fahrzwecke getestet. Fundierte Testergebnisse können zumindest eine erste Orientierung bei der Wahl des passenden E-Bikes sein. Auf der Seite www.testberichte.de finden Sie eine Rangliste verschiedener elektronischer Fahrräder mit entsprechender Notenbewertung. Sehr gute Ergebnisse erzielten beispielsweise Cube SUV Hybrid SL 27.5 (Modell 2015)Riese und Müller Delite hybrid 500 HS und Conway EMR 829 Nyon (Modell 2015). Auch die Stiftung Warentest hat 2014 Testergebnisse veröffentlicht. Daneben lassen sich zahlreiche interessante Videos im Netz finden.

4In welcher Preisklasse sollte sich ein E-Bike bewegen?

Wie viel Geld Sie konkret anlegen wollen, hängt natürlich von der jeweiligen Nutzung und Ihren Ansprüchen an Ausstattung und Komfort ab. Beim Kauf auf Qualität zu setzen ist zweifelsfrei eine gute Idee, schließlich sollte das E-Bike eine möglichst lange Lebensdauer mit sich bringen. So sind unter anderem hochwertige Bremsen wichtig, wenn Sie Strecken mit anspruchsvollen Steigungen zurücklegen möchten. Viele Fachhändler empfehlen für ein hochwertiges Fahrrad Preisklassen ab 800 Euro. Rechnet man jetzt noch 900 Euro für Motor, Akku und Steuerungselektronik hinzu, lässt sich relativ schnell erahnen, dass 1.700 Euro die absolute Untergrenze für ein gutes Pedelec ist.

Sie möchten für längere Zeit mit Ihrem E-Bike verreisen? Wie Sie ordnungsgemäß Haus und Wohnung sichern, erfahren Sie hier. 

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